Als Head of Legal & Policy gestaltest du bei HateAid unsere rechtliche und politische Arbeit für ein Internet, in dem die Rechte aller Menschen geschützt werden. Du setzt dich dafür ein, dass Betroffene digitaler Gewalt Zugang zum Recht erhalten und ihre Perspektive im politischen Diskurs Gehör findet – auch gegenüber den großen Tech-Konzernen.
Ob du Gesetzgebungsvorschläge zu sexualisierten Deepfakes entwickelst, wegweisende Grundsatzverfahren gegen Social-Media-Konzerne durch alle Instanzen begleitest, aktuelle Phänomene wie Smart Glasses rechtlich einordnest oder mit fundierten Stellungnahmen politische Debatten mitgestaltest: Deine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Recht, Politik und digitalen Innovationen. Dabei entwickelst du mit uns konkrete Lösungen für ein sicheres, gerechtes und demokratisches Internet von morgen.
Als Head of Legal & Policy erkennst du, wo Betroffene digitaler Gewalt rechtliche und politische Veränderungen brauchen. Du bringst ihre Bedarfe und Forderungen auf die politische Agenda und entwickelst strategische Ansätze, um rechtliche Lücken zu schließen und gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Du verbindest juristische Expertise mit politischem Gestaltungswillen – und gibst den Stimmen Betroffener das Gewicht, das sie verdienen.
Head of Legal & Policy
Berlin, Brandenburg, Hamburg
Vollzeit
Festanstellung
Intro
Deine zukünftigen Rollen
- Du übernimmst die fachliche und disziplinarische Führung für acht festangestellte Personen und eine studentische Hilfskraft aus den Bereichen Recht und Politik. Das Team besteht aktuell aus vier Juristinnen, einer Projektmanagerin, drei Mitarbeitenden im Bereich Policy & Campaigning.
- Du bist für die strategische Ausrichtung unserer rechtspolitischen Arbeit in den Bereichen Grundsatzprozesse, sowie Regulierung von Online-Plattformen und laufender Gesetzgebungsvorhaben auf nationaler und EU-Ebene verantwortlich.
- Du verantwortest unsere politischen Positionen, sorgst dafür, dass diese mit den Zielen der Organisation im Einklang stehen und im politischen Entscheidungsprozess Gehör finden.
- Du bist verantwortlich für unsere Prozesskostenfinanzierung, entwickelst innovative Konzepte für Rechtsdurchsetzung im digitalen Raum und setzt diese mit deinem Team in die Tat um.
- Du behältst den Überblick über interne Rechtsfragen und sorgst dafür, dass diese durch dein Team gut bearbeitet werden können.
- Du vertrittst die Organisation nach außen in der Presse sowie in Sachverständigenanhörungen, bei Vorträgen und Workshops, auf Netzwerkveranstaltungen und Konferenzen.
- Du schaffst eine produktive und gleichzeitig menschenzentrierte Arbeitsumgebung, förderst die teaminterne sowie -übergreifende Zusammenarbeit und gestaltest die hierzu notwendigen Prozesse.
- Du gibst Hilfestellung zum selbstorganisierten Arbeiten, führst Feedback- und Entwicklungsgespräche, ergreifst Maßnahmen zum Teambuilding und unterstützt deine Mitarbeiter*innen bei aufkommenden Spannungen.
- Du bist für die Budget- und Ressourcenplanung sowie strategische Ausrichtung deines Bereichs verantwortlich – hierbei hast du immer die Vision & Ziele der Organisation im Blick.
- Du arbeitest eng mit der Geschäftsführung und den anderen fünf Team Leads innerhalb des Leadership Teams zusammen, um ganzheitliche Entscheidungen für die Organisation zu treffen. Hierbei schaffst du den Transfer zwischen Organisationszielen und denen deines Teams.
Wir wünschen uns
- Du bist Volljurist*in, hast mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in einem juristischen Tätigkeitsfeld (exklusive Referendariat oder Promotion).
- Du hast bereits maßgebliche Erfahrung mit rechtspolitischer Arbeit gesammelt – entweder hauptberuflich oder durch ehrenamtliches Engagement in der Parteipolitik, einer Interessenvereinigung oder in einem gemeinnützigen Verein.
- Du hast bereits 2-3 Jahre Personalführungsaufgaben übernommen.
- Du hast eine hohe Bereitschaft für Dienstreisen in Deutschland und Europa.
- Die Nutzung von verschiedenen digitalen Tools zur Organisation und Kommunikation sind dir vertraut und in der Anwendung des MS Office-Pakets fühlst du dich sicher.
- Du bist ein politisch denkender Mensch und willst dich gegen digitale Gewalt engagieren.
- Du schätzt unsere vielseitige Gesellschaft und hast den Willen, dich dahingehend weiterzuentwickeln, deinen Blickwinkel zu wechseln und dazuzulernen.
- Dein Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthaltsort befinden sich in Berlin oder an einem Standort, von dem aus Berlin innerhalb von zwei Stunden erreichbar ist (z.B. Hamburg oder Leipzig).
- Du sprichst und schreibst fließend Deutsch und Englisch.
Wir bieten
- Eine auf 2 Jahre befristete Stelle mit 40 Stunden/Woche
- Einen spannenden und relevanten Job für Hirn & Herz an der Schnittstelle von gesellschaftlichen Debatten, Netzpolitik und Recht
- Teilnahme an Medientraining, Workshops, Fortbildungen (z.B. zu fachlichen Themen – allein und auch im Team)
- Versch. Benefits zur Auswahl inkl. Urban Sports Mitgliedschaft sowie eine Plattform für Mitarbeiter*innen-Angebote
- Betriebliche Altersvorsorge mit einem erhöhten Zuschuss von 30%
- Individuelle Supervision/Präventionspsychologie
- Freizeitausgleich für jede Überstunde
- 30 Tage Urlaub im Jahr bei einer 5-Tage-Woche
- Bezahlte Freistellung am 24.12. und 31.12.
- Mobiles Arbeiten innerhalb Deutschlands
- Arbeiten aus dem Ausland (EU, EWR, Schweiz) nach Absprache
- Die Stelle kann vorwiegend remote ausgeübt werden und ansonsten mit Präsenz in unserem modernen Berliner Büro
Haben wir dein Interesse geweckt?
Wir benötigen einen aussagekräftigen Lebenslauf ohne Foto und relevante Zeugnisse. Damit wir dich so gut wie möglich kennenlernen können, beschreibe uns im Anschreiben deine Vision von Demokratie im digitalen Raum und welche Rolle du dabei einnehmen möchtest. Wir interessieren uns für deine persönliche Perspektive und freuen uns, wenn du deine Gedanken in eigenen Worten beschreibst.
Über uns
Hass im Netz ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Menschen, die digitale Gewalt erleben, stehen oft allein da. Meist sind sowohl das persönliche Umfeld als auch die Behörden überfordert, wenn Menschen im Internet massiv angegriffen werden. Auch die Plattformen übernehmen selten Verantwortung. Das wollen wir ändern – am liebsten mit dir an unserer Seite.
Was HateAid tut
HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die sich seit 2018 für Menschenrechte im digitalen Raum einsetzt. Alle Betroffenen, die selbst keine digitale Gewalt verbreiten, können sich an die Beratung von HateAid wenden. In ausgewählten Fällen unterstützen wir Betroffene zudem bei der Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche.
In digitaler Gewalt sehen wir eine große Gefahr für die Demokratie. Deswegen wollen wir die Grundvoraussetzungen für Menschen, die digitale Gewalt erleben, nachhaltig verbessern, etwa über Veränderungen im Straf- und Zivilrecht oder im Verbraucherschutz. Dazu stehen wir in regelmäßigem Austausch mit Politik, Strafverfolgungsbehörden sowie Plattformbetreibenden und veröffentlichen Positionspapiere sowie Stellungnahmen. Mittels Kampagnen, Aktionen und Medienarbeit adressieren wir das Thema digitale Gewalt gegenüber einer breiten Öffentlichkeit.
Vielfalt ist uns wichtig…
… und unsere Organisation befindet sich im stetigen Prozess, ein möglichst sicherer Ort für alle Menschen zu werden – hierfür dürfen wir noch viel lernen und umdenken. Sollte dir das ebenso wichtig sein wie uns, freuen wir uns sehr auf deine Bewerbung.
Solltest du dich aus Gründen, die weder fachlicher noch inhaltlicher Natur sind, gegen eine Bewerbung bei uns entschieden haben, fühl dich eingeladen uns via recruiting@hateaid.org mitzuteilen, was wir anders/besser machen können.
Weitere Infos zu HateAid findest du auf unserer Website.
Was HateAid tut
HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die sich seit 2018 für Menschenrechte im digitalen Raum einsetzt. Alle Betroffenen, die selbst keine digitale Gewalt verbreiten, können sich an die Beratung von HateAid wenden. In ausgewählten Fällen unterstützen wir Betroffene zudem bei der Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche.
In digitaler Gewalt sehen wir eine große Gefahr für die Demokratie. Deswegen wollen wir die Grundvoraussetzungen für Menschen, die digitale Gewalt erleben, nachhaltig verbessern, etwa über Veränderungen im Straf- und Zivilrecht oder im Verbraucherschutz. Dazu stehen wir in regelmäßigem Austausch mit Politik, Strafverfolgungsbehörden sowie Plattformbetreibenden und veröffentlichen Positionspapiere sowie Stellungnahmen. Mittels Kampagnen, Aktionen und Medienarbeit adressieren wir das Thema digitale Gewalt gegenüber einer breiten Öffentlichkeit.
Vielfalt ist uns wichtig…
… und unsere Organisation befindet sich im stetigen Prozess, ein möglichst sicherer Ort für alle Menschen zu werden – hierfür dürfen wir noch viel lernen und umdenken. Sollte dir das ebenso wichtig sein wie uns, freuen wir uns sehr auf deine Bewerbung.
Solltest du dich aus Gründen, die weder fachlicher noch inhaltlicher Natur sind, gegen eine Bewerbung bei uns entschieden haben, fühl dich eingeladen uns via recruiting@hateaid.org mitzuteilen, was wir anders/besser machen können.
Weitere Infos zu HateAid findest du auf unserer Website.
